vor die füße menschen liebe tier

vor die füße menschen liebe tier

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juni der zweite. nichts mehr zu tun. es ist vollbracht, dachte ann als sie auf der terasse sitzend den regenbogenfaden in der hand hielt und den anregenden aus der tierwelt stammenden stimmen horchte. zehn jahre bin ich gewandert , habe schmerz und leid erfahren aber auch freude und lust. jetzt bin ich in firieden. mein herz in der stille der nacht , des am himmel leuchtenden tiefem blau nimmt nur noch das wahr , was zu mir gehört, was mir gut tut.
keine autoabgase, die meine lunge täglich mit einer ladung schiessender gewähre zu berisseln versuchen, so als ob das dasein der gesteuerten nur dazu bestimmt sei, die lebewesen ausserhalb der blase in der sich das blechkasten befindet zur echtheit und courage zu bewegen. solch ein auto hat sicherlich tausend und ein vorteile für den mit dem trend gehenden menschen. aber für mich, als radfahrerin und fussgeherin ist das eigenlich sehr unangenehm, denn dafür dass ich die abgase einatmen muss während ich gemütlich mit kindern im wald spazieren gehe, dafür werde ich nicht belohnt aber mit einem plastik pony und einem hof und da für wie ich still halte und an der supermarktkasse der mutter vom rock nicht abhänge, dafür schmeissen die menschen ihr hart verdienntes brot mit voller überzeugung aus den fenstern und türen aus . das macht farbe und bringt payback punkte für das nächste gewinnspiel der produzenten solcher wirtschaftsfördernder entwicklung der industriestaaten samt eu. der entdeckerdrang ist unersättlich.

IMG_3690ich meine, so eine lunge, die in der behausung der wandernden schnecken lebt und den organismus sogar mit lebendigkeit bereichert, kann ja einem schon egal sein, macht ja nichts wenn sie mal versehentlich im garten, wo man durch den morgentau barfuss den himmel spürt und die nässe des feuchten rasen samt nacktschnecken ihn zum anhalten und spüren zu begeistern versuchen. es macht nichts wenn einer von uns stirbt. wir sind viele und für jeden gibt es mehr als genügend .

auto fahren ist schlauer, klüger und den mädchen kann man auch damit imponieren. man kommt auch schneller voran und freut sich darüber, sich wieder von einer ampel die von grün über gelb auf rot umschaltet zu ärgern, da man es wieder nicht geschafft hat rechtzeitig auf das gaspedal entscheidend zu drücken. die laune verpufft, dann kommt sie wieder wenn der nachbar um die ecke ständig guckt. ja und ich, aus meiner schmalen zweibeiner perspektive, da denke ich mir ok, was solls. ich kann ja die luft anhalten während solche graue staubwolke überraschend aus dem hintergrund des waldes auftaucht, wo ich mit den kindern oder auch allein spazieren gehe uns gleich mit ihr umhüllend. vielleicht fange ich noch an zu husten um das in mich eindringende gas aus mir auszuschleudern versuche, rufe dem fahrer noch starklaut heilendes mantra hinterher, und das wars. er kommt ohne strafe davon und andere, andere werden mit bußgeld bestraft weil die kinder mit der malkleide die strassen bunt machen. das ist logisch und pur. wow.

wenn ich nicht etwas ironisch fühlen würde, hätte ich mir vorgestellt, dass jede solche staubwolke die mich umhüllt auch gleichzeitig ein schutzmantel von energien, die mich zu vernichten versuchen sein könnte. hm. ein schutzmantel aus autoabgasen. hah. möglich das dies ein anstoss zu einer wahnsinns erfindung der veganen scene sein könnte. wer weiss das schon, es laufen viele so offen durch die gegend herum, dass man denken könnte, sie solche überlegungen anderer ganz in sich aufnehmen, ohne jemals probiert zu haben selber zu denken und plötzlich , plötzlich geschehen wunder. sie geben alles auf und gehen weg. einfach so ohne tschüss zu sagen. ist doch sowieso alles egal. im kobelsgrund werden jetzt einfamilienhäuser geplant und räume die bereits bewohnt und belebt dem menschen sein umfeld weggenommen. ich weiss nicht. sind wir noch da oder drehen wir uns nur noch im kreis. der kreis ist zehn meter größer IMG_3678geworden seit dem letzten jahr, das bemerken wir noch, sonst. transformation. das wort hört sich schon fast an wie kommunikation oder revolution. für wasserhasser war der letzter spruch den ich las als ein cafe in der stadt um 15 uhr die türen öffnete um mich mit selbstgebackenen kuchen zu verwöhnen.

auf demos laufen schwarzbekleidete experten und spezialisten, mit tüchern um den mund gewickelt und bunte blumensträusse schmücken ihre rechte hand. sie gehen und singen: lieder der freiheit, martern, gebete. für eine bessere welt. hört sie jemals einer ? weiss nicht. die leute können einem schon auf die trändendrüsen drücken, nicht wie die kinder in afrika oder anderen völkern denen mit dreckigem geschirr die genitalien vom körperempfinden abgetrennt werden. ich meine, das interessiert doch niemanden, oder nur die minderheit derjenigen die es gewagt haben. aber worum geht es hier eigentlich?

bevor ich mich in die tiefe der schwarzen löcher hineinwiege, wechsle ich mal wieder das thema mit der richtung in eine andere zeit schauend.
kennst du julius cesar? bestimmt schon mal gehört , vielleicht in geschichte, politik oder einem schauspielkurs.
das war der typ, der vor langer langer zeit den kalender mit erfunden hat. ein kalender ist schon ein sehr wichtiges instrument. wie eine geige oder ein cello, vielleicht sogar auch wie eine harfe, so wichtig ist uns der kalender. dabei spielt er schon einfach nur aus gewohnheit eine so bedeutende rolle in der menschheitsgeschichte des individuums.

heute ist etwas feucht und klamm. die wäsche wird bestimmt nicht trocken, so lasse ich es vielleicht sein und warte bis die temperaturen etwas hochgestiegen sind. ich könnte auch den wäscheständer in den innenräumen aufstellen um die nasse wäsche darauf aufzuhängen. das muss ich mir nochmal gründlich durch die sinne kommen lassen. 9:30 meint die anzeige auf der rechten seite der laufleiste des computers von dem ich gerade sitze. vorhin war es 5:00 als ich das erste mal auf die tageszeit neugierig wurde.

gestern schrieb sie ihrem geliebten mann  ein gedicht. das passt jetzt hier zu dem zeitgeist des traumes, meinte sie erregt , diese intime geste im öffentlichem raum zu zeigen kostete sie auch lebensmut.

ich bin immer für dich da,
ich bin da.
immer.
für dich.
mit allem was ich bin.
ich bin da.
und ich verspreche dir,
immer für dich da sein zu können.
ich habe immer zeit für dich.
ich bin die zeit.
unendlich.
ich.
bin.

und
ich liebe dich!

und gestern war ein weltkindertag. dazu dachte ich mir auch gleich etwas aus um ihn mit liebe zu übergiessen. ich hoffe, er kann das gut nehmen. im jetzt berühre ich mit worten. meine regenbogenfamilie, dachte sich ann, als sie von dem traum in den alltag erwachte. eine frage quellte sie aber noch. hat die technologie mit der logik zu tun oder der loge. technopartys und auf den schulhöfen rauchenden jugendlichen.

ein text von mutter theresa das ich später las, wandelte die sich um den mann den sie begehrte drehende gedanken in formen und farben, alles wurde hell und klar. dann verschwamm die strasse und ann fiel wieder in einen tiefen zustand der glückseligkeit das sich mit der lust etwas aus ihrem leben machen zu wollen verwob.

22e63b6e221a94fd7c4160012ccb4684die dinge loszulassen bedeutet nicht, sie loszuwerden.
sie loszulassen bedeutet, dass man sie sein lässt.

sie wusste aber noch nicht was sie machen möchte so probierte sie verschiedenes aus um sich in die ganze palette der möglichkeiten auszudehnen.
ann war eine stundentin, so um drei nullen herum das alter was man ihr vom hören und sagen gegeben hat. sie interessierte sich nicht für das alter und das werden so wie die anderen es taten. sie pflegte es auch nicht in den spiegel zu schauen. alle spiegel ihrer räume waren mit weissen tüchern bedeckt. und weiss war für ann die farbe der unschuld und reinheit. so wie ihr zweite name die herleitung aus einem anderem sprachraum zu übersetzen fröhlich und freundlich wollte. jedoch ann konnte nicht immer fröhlich und freundlich sein wie sie das vom herzen her wünschte. dieses ungleichgewicht der vermeintlich ungerechten gefühlsteilung  machte sie manchmal traurig und sie fühlte nur noch nichts. sie fühlte sich aber auch gleichzeitig geliebt, denn sie hatte eine unbeschwerte kindheit genossen. sie hatte ein sonniges gemüt und eigentlich fühlten sich alle mit ihr wohl egal welches wetter draussen herrschte. sprechen mochte sie jedoch nicht so viel wie die fremden. sie bevorzugte es oft in der stille zu sein, der welt zu horchen und sie mit dem herzen wahrnehmen. eine kohärenz übung die sie von einem freund übermittelt bekam half ihr immer wieder sich mit der wunderbaren göttlichen universellen energie des universums zu umhüllen. dabei spürte sie lächeln und die im jenseits lebende wesen erzählten ihr geschichten von da und dazu mal die sie schon kannte obschon auch sagen die ihr noch völlig neu erschienen…

 

herzlich willkommen