ich verstehe mich und ich sehe mich als reisende-schöngeist

wir verstanden und sahen uns als reisende. wahrnehmende, fühlende, anmutig liebende, wandernde, gehende, schauende und mitfühlende wesen. wir. freunde der zeit in dessen gegenwart zu verweilen uns empfänglich und sichtbar für die augen des „fremden“ des „anderen“ uns genauso erscheinen liess, wie wir uns auch selbst gesehen haben . mit der zeit zu sein lebte sich leicht, er war mir sehr nahe. ja, richtig. er nicht sie. irgendwie mochte ich mir gerne sagen, die zeit eine männliche form habe. warscheinlich weil ich mich so sehr nach einem mann sehnte, nach meinem mann. wir waren gleich, und uns verband mehr als das uns je von einanderlese hier meer

die heilige weisse kuh und die huette

„wenn sich ein blatt bewegt, kann auch der ast erzittern“, sagt ein altes chinesisches sprichwort und plötzlich wendete sich das blatt. eigentlich mochte sie nicht über das leid und krankheiten reden, zu mindest nicht über die eigenen beschwerden, die sie patu nicht loslassen wollten oder auch umgekehrt . eine der kleinen katzen kam zu ihr ins zimmer und legte sich neben ihr, einige zeit danach waren es bereits drei. sie kamen oft täglich zu ihr so als ob sie ein magnet für alles leben sei. als sie noch etwas jünger waren, krabbelten sie alle unter ihre decke und kuschelten sich an sie heran. jetzt wo sie bereitslese hier meer

liebe und wege

als ann  ihre augen aufschloss , zog die aufmerksamkeit ihre wahrnehmung zunächst auf die im raum um das bett hreum hüpfende kätzchen, die nicht mehr wollten dass ann in die unendlichkeit von ihren träumen in das bodenlose mit hineingerissen wird. mit halb geöffneten augen warf sie den kleinen ihre anerkennende und fürsorgliche anteilnahme in form von einem „guten morgen ihr lieben“ zu, dennoch ihr wunsch war weiter schlummern zu mögen. der traum in dem sie sich derweil bewegte,  fühlte sich in ihrem erleben so heilsam und warm wie auch friedlich und empfänglich an, so dass sie den pflichten des alltags noch nicht bereit war nachkommen zu wollen.lese hier meer

ein riesen feld mit löwenzahn

an diesem morgen weckten mich die stimmen der im hintergrund qwitschenden kätzchen die gerade zwei wochen alt waren. ich drehte mich noch im bett hin und her, schlief wieder ein und zwischen traum und wirklichkeit öffnete ich dann ganz meine augenlieder um das licht von aussen zu mir kommen zu lassen. draussen vor den fenstern zwitscherten die vögel, der himmel leuchtete in einem zartem blau und meine hand streckte sich von der einen zu den anderen seite den ganzen körper in die weite lösend. etwas gekrümmt rollte ich den körper zu der einen seite hin um aus einer seitenlage einen einfachen start up in den taglese hier meer