gedichte

wenn mein flieder im frühling blüht, und mit seinen armen die sonne berührt,
und mit seinem duft mich zu tiefst verführt,
mich in eine andere, die seine welt entführt.

wenn ich spaziere am wege entlang und mich der flieder ruft mit seinem klangvollem duft, dann bleibe ich stehen und fühle hinein,
o liebster flieder, dein duft verzaubert meine glieder,
und deine lila pracht,
lädt mich zu ein, für wenige momente im augenblick sein,
den duft geniessen, im besten gewissen oder auch ohne zu wissen,
dass ich dich doch bald schon wieder vermissen, werde.
du unendliche fliederkraft, du unendlich grosszügiges blatt, fühle dich geküsst in jeder nacht, an jeder kleinsten stelle deiner zarten blüte, er wacht.

dein reich will mich nicht nur für eine minute, der flieder lacht und lacht und lacht.

mein liebster flieder, ein glück seist du und freude, du, denn dein duft verzaubert mich und all die anderen leute,
doch jetzt bist du weg, ich sehne dir nach, und ganz in der tiefe unsere seele lacht. ich weiss du kommst wieder, dann singen wir wieder, all die schönsten lieder, für den fantastisch riechenden flieder,
und bis dahin bleibt uns die kraft, und auf das die freude uns in unseren herzen für immer und immer wieder anlacht ..

loic singt

hier im duft des waldes und licht gebadet.
hier, vor „meiner haustür“, brennesselglück.
hier, heilsame botschaft empfangen.
hier, ein heilsamer ort.
hier, ein platz zum fühlen, denken, lieben, leben geniessen.
hier, bei mir sein, hier mit mir und dir sein, da sein.

 

ein nachtisch, ein nachtisch. der nachbar kommt um die ecke. ich höre seine schritte, er geht langsam durch die schmalen gassen des von meiner hand angelegten gartens. höre ein klopfen an die scheibe und die tür quitschen. die zwei gläser bringt er zurück und ein nachtisch. einen selbst gekauften käsekuchen und ruft: „ein nachtisch, ein nachtisch“ den teller auf der fensterbank abstellend…

 

„ein stein welch seine gabe ist“
du willst nicht sein wie ich,
das ist für mich, nicht ganz verwunderlich.
ich atme ein, ich atme aus und
fülle meinen herzensraum, mit einem traum,
der raum wie der traum und seine geschichte,
fühlen sich an, wie die der vögel mich am morgen weckende gedichte.
ich sitze am ufer,
mein kopf neigt sich nach hinten, mein kinn dehnt den nacken, meine augen sich aufrichten:
sie scheinen die spuren der zeit zu verdichten.
ein fliessendes gewässer,
ich stehe auf meinem kopf, der atem tropft.
an diesem ufer liegt dort ein stein,
ein stein welch seine gabe ist, im hier und jetzt zu sein 
und

in ihm das vollständige wissen,
verankert im hafen des guten gewissen.
und das gewissen,
das ähnelt dem gefühl von dem jemanden zu vermissen.
leere räume sind fühlräume für träume.
und träume sind wie bäume,
sie stehen,
sie sind wie ein lebensraum, sie gehen.

liebe ist…

liebe ist
da wo du bist
sei du selbst
denn in dieser welt
voller magie und licht
gibt es auch die zaubersicht.

liebe dich
sowie mich
denn im herzen sind wir gleich
und dies ist ein reich
mit nichts zu erkaufen
nur zu erfühlen
und zu erspüren.

liebe dich
sowie du mich
alles ist leicht
denn im geiste und im herzen
sind wir uns gleich
wie im himmel
reich
verbunden
ohne jegliche wunden

erinnere dich
es gibt keine sünden!

sei du das licht
das licht sei du
ein wir
erschaffen
und wieder
ich.

eins und eins macht drei
nähe
berührung
sein
in resonanz
unendlich
daheim.

liebe ist
da wo du bist…

 

unser leben voller glück, freude, frieden und wie ein biologischer garten entsteht

„geborgenheit“

 

mein herz ist rein und mit dir sein
ist wie ein ozean der tiefe. blau.

den puls deiner adern spüren, die wärme deiner haut. fühlen.

eine weichheit. mein herz ist ruhig und klar.
ich schliesse die augen und weiss du bist für mich da.
gewissheit.

ich rieche dein haar. das silberne licht umhüllt dein sanftes gesicht.
dieser augenblick ist. ich bin dabei. mit dir sein.

der klang deines lächelns summt in meinen ohren
und wie das tor zum himmel lädst du mich hinein.
ein heilsamer raum.

ein reichtum ist, die anwesenheit.
ungeahnte kraft.
wie in einer vollen nacht der mond.
schein. dein augenlicht betrachten.
was für ein glück.

mehr von dir. sehnsucht.
berührung. lust. feuer. luft.
eine vertrautheit. ich sinke ein, in die geborgenheit
im sein.

 

„… geduld“


wer bist du?  was bringst du mit? wo kommst du her?
ich lade dich ein,
im hier und jetzt mit mir zu sein.

wo kommst du her? wo ist dein heim?
ist das eventuell geheim?

viel-leicht bist du hier
um mir zu sagen, wie sehr du mich liebst,
in diesen tagen.

lieb*es geduld,
herzlich(t) willkommen.
nimm ei`nen platz
in (m)einem raum,

voll*er so(h)nne,
licht,
& schein?

lass uns doch heute ohne 10000 worte,
mitein&er sein.
einander geniessen und nie wie/der vermissen
darf das sein?
ei nen tee zusam(m)en  trinken,
und in träumen,
miteinander versinken.

ein augenblick geduld,
erstaunlich,
wie schön du bist.

lass uns  zusammen eine*** geschichte schreiben,
das universum in die träume tragen,
die sterne berühren,
uns liebe ohne worte sagen.
geduldig sein,
miteinander
geniessen,
komm bitte herein
und bleibe
für immer.

es gibt auch `nen kaffee,
in diesen tagen.
also
bis gleich(t)?
…im hier und jetzt

im himmel, reicht.
fühle dich wohl,

sooo viel du kannst.
geduld darf man haben.

 

„im moment“

es ist jetzt und wunderbar
im moment
präsent
und wahr

lass uns zusammen
das leben geniessen
im bahn der freude
des herzens wissen

das es ein morgen
auch ohne folgen gäbe.
können wir das leben wagen?

gemeinsamkeiten
statt
einsamkeiten
vertrauen

energien
synergien
sonnen
systeme
und grüne schatten

bunte bilder
sichtbar machen
wie das licht in den herzen der mäuse und ratten.

freunde!
lass uns gemeinsam,
die zeiten angehen.
ins bodenlose welten der universen,
zelten?!

höre den regen,
er ist wie ein segen.
reichtum vom himmel,
geschenk auf erden.

momente,
will ich dir sagen,
sind wie ein zärtlicher kuss,
wagen, wagen!
der ruf.

engel, wünsche,
tausend worte,
jetzt, hier, morgen,
eine torte.

 

„geschwister“

bruder
schwester
zwillinge
eins sein
schön das du da bist
ich sehe dich
wie geht es dir?
ich habe dich lange nicht beachtet
es tut mir leid
ich höre dir zu
was brauchst du?

bruder
schwester
eine seele
ich liebe dich
so wie du bist
schön das du da bist
mit mir, hier
ich nehme dich an die hand
wohl wahr

jetzt
heute
ich höre dir zu
und wenn du magst, nehme ich dich in den arm
was kann ich sonst für dich tun?
spüre
halte still
gebe
dich ganz hin
wie willst du sein?
mit wem gehen?
wozu?
alles macht sinn.

du hast die wahl
werde ganz still
umarme einen baum
setze dich am flussufer
halte die uhr an
werde ganz still
las los
ist das dein will?
eine stunde
zwei
drei
es ist die ruhe
das leben hier
du hast die wahl
setze dich hin
und werde still
dein leben ist jetzt
bruder
schwester
höre den wind
spüre die sonne
fühle die erde
immer wieder das selbe
dann ist es drin

halte die hände zum himmel
hole die sterne herunter
glaube an dich
fühle die füsse auf erde
und werde zum licht
wir warten auf dich
bruder
schwester
ich liebe dich
mein herz ist still
und kann es kaum erwarten
dich zu begrüßen
und zu küssen
so lange gewartet
jetzt ist die zeit
herzlich willkommen
schön das du da bist
ich liebe dich
bruder
schwester
herzlich
ein licht 

„was darf den sein?“

licht und schatten
ein wechsel
spiel
ein tanz
resonanz
ja
nein
vielleicht
ich weiss es nicht
oder doch
ich liebe dich
ein schmetterling
ein vogel
eine blume
ein gewitter
leuchtende augen
kinder gezwitscher
hände
liebes wort
ein meer 
tiefe
spannung
lust
entspannung
freude
mitgefühl
kraft
und energie
alles sein
ist nichts
alles nichts ist sein
eine acht
ein kreis
die unendlichkeit
eine geschichte
ein leben
jetzt
was darf denn sein?