freunschaft-ist-voller-wunder

die zugwendung der aufmerksamkeit

„in dem augenblick, in dem man etwas seine aufmerksamkeit zuwendet, und sei es auch nur ein grashalm, wird es selbst zu einer geheimnisvollen, überwältigenden, unbeschreiblich großartigen welt.“

die freundschaft ist voller wunder. wie die instrumente die sie mit ihren klängen umwebt, berührt sie uns  in der tiefe aber auch an der oberfläche findet sie statt. an der oberfläche und in der direkten begegnung, geht sie uns manchmal ganz tief unter die haut. in der begegnung geschieht berührung und beziehung.  nicht zu verwechseln durch eine abwandlung von erziehung oder gar idealisierung.

jeder möchte in seinem wesenskern berührt sein. und jeder kern scheint auch etwas anderes zu brauchen um berührt werden zu können, oder vielleicht nicht andreas, jedoch nicht jeder ist sofort in seinem kern verfügbar. die berührung selbst ist ein instrument, welches uns die möglichkeit gibt , einander oder sich selber zu berühren. und es scheint mir, als ob die qualität hierbei eine zentrale rolle spielt. nicht die quantität ist entscheidend, also der allgemeingültiger begriff für die portion in der etwas vorhanden ist, sondern  vielleicht das motto „weniger ist mehr“, welches nicht nur unter den gestaltern eine weit verbreitete maxime einer freundlichen geste sein könnte, sondern auch die rolle, die wir der freundschaft an sich beimessen.
werte kann man lernen, muss man aber nicht, denn eine beziehung gestaltet sich nicht auf der basis von erziehung sondern baut auf einem fundament  von gleichwürdigkeit und einem auftreten auf augenhöhe auf.  von beginn an, also bereits vor dem zeitpunkt an dem der mensch als fötus in den bauch seiner mutter aufwachsen tut. von beginn an sind wir fühlwesen, personen die hier auf die erde kommen, an diesem und keinem anderem ort inkarnieren, bereits fertig ausgebildete subjekte, die,  ihr volles potenzial bereits durch sich ans licht tragen um mit den anderen zu teilen und das hier sein zusammen gestalten. jedoch das was oft geschieht, wenn wir geboren werden ist, das die bereits anderen personen die hier schon etwas länger zur gast sind meinen, unantastbares durch ihr willen zerstören zu müssen. sich also zwängen hingeben, die sie auf irgendeine art und weise zu beeinflussen scheinen.

wenn wir hierher kommen, sind wir gnadenlos mit dem bewusstsein der kultur, dem bewusstsein des landes, des ortes oder dem bewussten sein des elternhauses konfrontiert, und wenn wir glück haben sind unsere „eltern“ einfach nette zeitgenossen. von generation zu generation werden an uns irgendwelche ideen weitergetragen und viele von ihnen sind auch bedeutsam, sofern auch am eigenem leib erprobte und selbst gelebte „wahrheit“. solche eltern meinen auch das beste für einen. nur nicht immer ist das, was man für als „das beste“ für sich und seine lebensart als gut abgestempelt hat auch das beste für den anderen sein muss. am besten, weiss jeder von uns selbst, was für einen am besten ist, wizo versuchen immer wieder andere einen von ihren prinzipien überzeugen zu müssen. jeder von uns spürt, und wir alle spüren ganz genau, und ich meine hier wirklich jeden von uns, wenn andere uns trotz einer abmahnung weiterhin zu beschämen versuchen, in dem sie uns zum beispiel durch ihre weltanschauung, prinzipien und religionszugehörigkeit eines „besseren“ weges lehren wollen.  ist das eine art von zwang oder was ist die absicht solch einer person.  hält sich so jemand für den schluss der weisheit . toleranz mag auch gelernt sein, stattdessen was oft zu beobachten gilt ist zunehmende akzeptanz sowie ignoranzfreiheit.  das zu begreifen, bedeutet oft leichtsinniges vertrauen und radikales zuhören, jedoch auch fühlen und eine feinstofflich gestimmte wahrnehmung, eine intelligenz histerischer natur , die vielleicht auch eine ganzheitliche bertrachtung des alllebendigen bezeugt, würde dem einem oder der anderen helfen die wogen ihrer geschichten samt seiner persönlichen haus auf gaben und konstitutionellen verfassung zu glätten.

was ist jedoch ihr wesen. das wesen der freundschaft. wo sollen wir sie finden. sie sichtbar machen.  vermissen wir sie. wollen wir sie wirklich. eine freundschaft kann nebenwirkungen aufweisen . sie scheint ein gefährlicher ort zu sein, an dem alles und nichts geschehen kann. sie ist mutig und motiviert.

wir gehen. dabei zählen wir die schritte, vielleicht sogar die schafe und die wolken am rosaroten himmel. die abendsonne zeigt sich uns schon wieder aus einer anderer perspektive als es gestern der fall gewesen ist. ohh, wie schön die wolken am rosarotem himmel sind, staunen wir und lassen wieder los. alles leuchtet und es sind sogar viele nuancen möglich. so zwischen himmel und erde ist noch viel platz für eine ausgedehnte farbigkeit.  wir gehen, mal schneller, dann wieder langsamer. schlangengeformte kurven und auch gerade strecken nehmen wir in kauf. wir gehen wege.  leidenschaftliche wege. landschaftliche wege. wege aus stein und beton aber auch schrot und korn. wege zur freundschaft. und das geheimnisvolle und noch unentdeckte an ihr, macht uns frei für die erfahrung mit der sie uns begegnen möchte . sanftmütig , zart und zahm. die hände greifen nach ihr. ihr wesen. sie ist verblüfft von der zuneigung ihr gegenüber. eine freundschaft kann wie die freude wirken. die freude am beobachten, entdecken und erkennen. die freude am erspüren der essenz der anwesenheit. anwesenheit der momente an die man immer öffter gerne denkt.

er wusste es nicht, denn noch nie hat er es gespürt,  jedoch sobald er diesen wert erfasste , wusste er plötzlich, das die freundschaft nicht sein gewissen , sondern etwas ist, wonach er die sehnsucht auf einen gemeinsamen ausflug nicht mit der suche vertauschen sollte . nicht „wer suche der findet“ war seine maxime. er trank kein alkohol und war so mitte vierzig. gerade hatte er eine prüfung abgeschlossen, in der es darum ging, die vernetzung am himmel zu studieren, um mit den anderen nicht kollidieren zu müssen, denn dies hätte ja auch sein tod bedeutet und das wollte er nicht. sowieso glaubte er, er sei unsterblich. er wollte jedoch leben und das leben wollte ihn. die prüfung hat er bestanden, auch die kontakte in die ukraine wurden bereits geknüpft und so plante er eine reise in das land in dem die unbeschreiblichsten flugobjekte zu finden waren, die er sich hat je vorstellen können. seine freundin und die kinder spielten im schatten der bäume und kuschelten abwechselnd mit den tieren für die sie sich so sehr bei ihm eingesetzt haben. die tiger sind bereits drei wochen älter als vorhin und nach den ferien und noch vor dem schulbeginn werden sie von der vierköpfigen familie abgeholt. „der tee war wieder lecker , ann“, sagte er. „danke“, rief ann ihnen noch hinterher und liess ihren körper, von dem temperamentvollem besuch etwas abgemüdet jedoch zufrieden,  bei seite fallen. wenige augenblicke spürte sie die abendsonne im gesicht jedoch lange war sie nicht in der lage das schöne gefühl zu geniessen, denn alsbald rufte der hunger ann dazu auf, noch etwas tun zu müssen. wieder dieser arbeitswahn. eigentlich war sie ein workaholik, wollte dies jedoch ungerne zugeben, denn sie bildete sich ein ihre „arbeit“, also das hobby welches sie zu ihrem beruf zählte nicht so engstirnig zu empfinden.  sie erinnerte, dass sie den erfahrungsbericht eines ihrer kunden noch zu ende schreiben wollte, welches sie im anschluss mit ihrem kollegen, der sich auf der anderen seite der leitung befand, hat teilen wollen, um die nächsten schritte der gemeinsamkeit anzufragen, jedoch die versuchung, die gestalt eines faultiers anzunehmen, hatte sie bereits fest im griff. so ganz im kontrollverlust machte sich die trägheit breit. sie fühlte nur noch die müdigkeit und ihren körper, der an die wand angelehnt die mauer im hintergrund zum schmelzen bewegte. ihr mitbewohner und sohn in einem, brachte ihr noch noch zwei pfannkuchen vorbei, die sie dann mit der selbstgemachten marmelade doppelt geniessen konnte,  strickte danach noch das eine paar socken für neugeborene um sich anschliessend an die oben erwähnte arbeit zu machen. ihr job machte ihr sehr viel freude und sie mochte auch das schreiben, jedoch nach wie vor fand sie das aussergewöhnlich wichtig, das protokoll in ganzer länge und so detailtreu wie sie nur konnte zu verfassen. zu seiner freude und der einfachheitshalber, hielt sie sich bei der formulierung an die bereits in der vergangenheit besprochene form, eine struktur, die die komplexität des bewegungsprozesses zu übersetzen wusste. sie übte sich in dieser sprache, und träumte davon, das sie so schön schreiben konnte, dass jeder leser der den text jemals zur gesicht bekommt, dem dialog und seinem sinn, mit interesse folgen kann. fühlbare buchstaben. mit worten den menschen im kern erreichen, das wäre phantastisch, träumte ann tiefer, aber wie konnte das möglich sein sie alle dort sein zu lassen, wo jeder von ihnen gerade zu sein entschied sein zu mögen. nicht nur einige oder gruppen selbiger interessen schwebten ihr vor, sie wünschte sich die herzen aller berühren zu können. one world. one love.

jeder von uns möchte  berührt werden und alle sehnen sich danach geliebt zu werden. liebe ein großes thema, nicht nur in der literatur der romantik  sondern auch der epoche in der wir uns derzeit befinden. die epoche der gegenwart, dem raum in dem wunder geschehen und sterne in konstellationen und formen die welt uns real erscheinen lassen, von der wir zuvor eine unsichtbare und geheimnisvolle ahnung hatten . warschenlich hat   die periode ein stadium erreicht, wo die gefühlstiefe und träumerei an der ersten stelle der prioritätenliste in ganz universum und jedem zur verfügung stehen.

die freundschaft. woraus bestand die pointe einer freundschaft. ist sie bedienungsfrei. erwartungslos. hat sie einen geschmack oder einen eigenen geruch. was ist ihre farbe. wie fühlt sie sich auf der haut an und was kommt bei mir an wenn sie zu mir spricht. auf welche art schaut sie mich an. ich halte den impuls der freundschaft mit beiden händen und gebe sie in die behutsame hand seiner impulse wieder zurück.  manchmal ist sie wie ein warten auf etwas das passieren kann. du sitzt da und wartest, spürst den boden und hörst die vögel zwitschern. du sitzt da und wartest, bist mit dir und versuchst das leben allein zu erfahren obwohl du genau das gegenteil wünschst und du fühlst die akzeptanz und bist mit ihr in voller resonanz. paradox und phänomenal. in resonanz mit sich selbst und dem resonanzkörper zu sein. die resonanz liegt dem körper nahe. daher kommt womöglich auch das wort resonanzkörper. ein behältnis, welches die schwingungen, die frequenzen und die wellen zu empfangen fähig ist. es scheint jedoch nicht nur eine schwingung in der atmosphäre  zu finden zu sein, sondern gleich so viele vibrationen, wie viele es nur zu erforschen gibt. und zeitlich entstehen neue momente die das festhalten , oder bloss das nackte halten uns in der offenheit entblössen. die kleider vom leibe reissen und nackt voreinander stehend, einander anschauen, so wie wir jetzt sind, des körpers nähe erfahren, spüren, wahrnehmen. der körper ist nicht alles was unseres wesen, unseren kern ausmacht . wir sind noch mehr als der körper selbst es im stande ist zu verstehen.

der körper und sein erleben. faszinierende einblicke gewinnt man immer mehr, je deutlicher man sich mit diesem mysterium vertraut macht.  immer wieder scheinen  wir den anderen mit seinem körper und seinem erleben, einfach zu spüren, ihn tasten, ohne viel zu reden. wir sehnen uns nach dem, der uns begleiten möchte und der wunsch ihn öffter als einmal alle zwei jahre zu treffen ist wie ein unstillbares verlangen nach sauberem wasser, pestizidfreiem obst und gemüse oder einem ungestörtem schlaf . also all den zutaten die der mensch zum überleben braucht. andersrum kann die sehnsucht auch etwas sein, was man schon kennt und erinnert und das gefühl wieder erleben möchte, das gefühl das man in der vergangenheit spürte und im bezug zu jemanden oder etwas empfand, was jetzt nicht mehr ist. vielleicht sowas wie ein verlangen. verlangen nach einem dejaveu. einer wiederholung. wie in der natur. die natur macht uns allen was vor. sie ist uns ein vor bild. eine szene, eine sequenz, eine bühne. ebbe, flut, sonne, wolken, himmel, zyklen, perioden, ein ständig sich wiederholendes muster. eine pausenlose transformation. bewegungsfreie reifung. eine winterharte häutung. ein heilsamer rückzug. betörende aktivität. leben ist ein wunder. alles was lebt ist besonders. und eben auch die freundschaft zu allem was lebendig und ungelebt wirkt.

kann ich mir selbst ein freund sein. wie fühle ich mich in der gegenwart meiner eigenen person. wenn ich ganz allein bin. was spüre ich dabei. welche gedanken denke ich. kann ich gut mit mir zusammen sein. wenn ja warum, und wenn nicht warum nicht. vielleicht kann ich, jedoch nur für augenblicke. das ist ok. alles darf sein. habe ich lust mit den anderen was zusammen zu machen. so ganz stets zu diensten. tut mir das gut. was tut mir gut. was macht mir freude. freude ist wie freundschaft. man schafft freude in dem man freude schafft. sie selbst erschafft, und man fühlt sie allein oder zusammen mit anderen personen. ganz nach dem geschmack.

wo fühlst du die freude in deinem körper, wenn du dinge tust die dir freude machen. halte kurz inne, wenn du das nächste mal bemerkst, dass du im kontakt mit freude bist. und welcher deiner sinne empfindet die freude am stärksten. vielleicht ist das sogar ein organ. ein leichtes pulsieren oder zittern in deiner wade.

was ann freude machte war vielerei. sie suchte sich aufgaben um die zeit zu überbrücken, sie tod zu schlagen. sie wünschte sich freude mit gemeinsamen freunden zusammen zu gestalten und weil sie sich das wünschte entfernten sich die freunde immer weiter weg von der gemeinsamen freude die ann mit ihnen hat teilen wollen. sie gingen fort und liessen sie auf sich zurückgeworfen. damals spielte sie mit plastikpuppen und nähte für sie kleider, sie kletterte auf große einzelne obst bäume, die auf dem hof standen, an das auch das gebäude angeschlossen war, wo sie ihre kindesjahre verbrachte. heute spielt sie einige instrumente mehr und der wald, samt aller bäume und wesen, die darin ihr zuhause empfinden, ist für sie ein potenter platz geworden an dem sie die luft zum atmen hatte, die ihr in die wiege gelegt worden war. wie eine friedliche familie von der sie auch in der kindheit träumte. in freiheit und harmonischem miteinander auf gemeinschaftlichkeit und brüderlichkeit ausgerichtete ansammlung von menschen die das selbe bild vor augen hatten. eine sich selbstregulierende gemeinschaft ist keine illusion, sondern auf freiheit erprobtes konzept, das mensch, tier, pflanze und ein ökosystem als ihm inhalt gebende supstanz ist.  in krisenzeiten wo ann die füße unter dem boden zeitweise nicht spürten konnte, waren bäume für sie ihr halt und sicherheit gebende geschöpfe. sie drückte ihren körper an sie heran, umarmte sie ganz fest und das gefühl, das alles gut sei, floss durch unsichtbare kanäle in ihre blutbahn hinein, alle zellen von diesem beschluss informierend. in den kronen der bäume zu leben, dass wäre schön. sie ging oft in den wald, denn dort war die konzentration von dem sauerstoff, das ihre lebenqualität um ein vielfaches angenehmer machte am ehrlichsten zu spüren und  manchmal fand sie dort auch einen baum, mit dem sie für eine kurze dauer in sybiose gehen konnte, mit ihm sprach, ihm fragen stellte und antworten bekam und der kontakt zu den baumwesen, in den jahren dieser praxis auch sehr intim wurde.

auch alles was bunt war. ann liebte farben, handwerken und gärtnern, wie ihre arbeit als körpertherapeutin und die damit verbunden berührungen, die sie dem menschen hat dadurch bereits schenken können. ihre gabe erkannte sie im geben. sie wollte einfach nur geben, denn das geben schien ihr einfacher zu sein als das bloße nehmen. für ann erschien gesünder zu sein, wenn sie dem widerstand weniger aufmerksamkeit schenkte als ihre kraft mit der achtsamkeit für die freude verbindet. an dem tag sammelte sie noch grünes für proteinreiche nahrung. brennnessel, mädesüss und einige zweige von johanniskraut hat sie zum trocknen aufgehangen. als sie von ihrem spaziergang zurück kamm entdeckte sie die katzen im vogelhaus schlafend. die beiden älteren geschwister suchten sich oft die ungewöhnlichsten orte um kuschelnd miteinander rumzuchillen. ringelblumen hatte sie noch in erinnerung. sie wuchsen auf dem bauernfeld am rande den bienen nahrung schenkend. solch eine salbe selber herzustellen würde mir bestimmt freude machen, überlegte ann. ja, das probiere ich aus, sagte sie und fuhr mit der dreigangqueen los um die atmosphäre und die stimmung der dämmerung auf- und wahrzunehmen. mit einem gedanken öffnete sie die poren der haut und auch der chakren in alle richtungen. der kontakt mit der luft fühlte sich angenehm an und auch den duft der würzigen frische nahm sie durch die nase und mit einem atemzug wahr. ein feld mit erdbeeren. ein weiteres stück wald in dem sie sich verlor um von sich selbst wieder gefunden zu werden. ein spiel dem ann gerne öffter nachgegangen ist. die bekannten wege verlassen. sich auf unbekannte einlassen. ein ritual welches ihre intuition und  die verbindung zu pachamama förderte und stärkte.

freundschaft. eine gegenseitige zuneigung, durch sympathie und vertrauen ausgezeichnet.

freundschaft. eine gegenseitige zuneigung, durch sympathie und vertrauen ausgezeichnet.

und wie man sympathie und vertrauen gewinnen kann, steht in einem anderem märchen geschrieben. so lebte sie in der sympathie und vertrauen mit sich selbst bis der himmel wieder rosa wurde und die falken im kosmischen raum in der  himmelsordnung ihre kreise machten. kreise wie die kugelförmige kalejdoskope eine wirklichkeit mit der unendlichkeit berührten um dem menschen eine inspiration auf seinen wegen zu sein. eine unendliche geschichte die herumgesponnen ein netzt bildete, in dem man sich gerne gefangen fühlen konnte, oder war dies eine illusion die auf verdrängung basierte. im jenem augenblick der radikalen chakraöffnung erreichte sie auch ein gefühl von „nein, ich kann nicht weg schauen“. materialismus und kaputtalismus beherrschten doch die erde, eine säuche, für die die industrie noch keinen mittelentwurf erschaffen hat um  die ursache für die erkrankungen mit denen sich der mensch heutigen zeit herumplagen musste, von der welt zu schaffen. warum den auch, man würde sich selbst in den schwanz beissen und wer würde das gerne für die nationale und internationale friedensbewegung schon auf die beine stellen wollen. was man auch selbst erfindet, stellt man ja auch nicht wieder in frage. dabei würde man ja auch das gesicht verlieren. viele fühlen sich wie gelähmt und auch genug von ihnen werden es in der tat. krankheiten entstehen auf dem boden wo krankheiten beginnen. die energie folgt dem gedanken . wir erzählen uns geschichten und märchen, motivieren uns mit buddha sprüchen oder zeigen unsere katzen bei facebook. dem buch der gesichter. und das gesicht das wir eigentlich zeigen wollen, das verstecken wir, wahrscheinlich aus angst vor konsequenzen. bei so viel angst das täglich und in der „freien presse“  wie auf dem präsentiertisch  serviert wird,  kann im übertragenem sinne als das futter oder die nahrung angesehen werden, mit der wir uns täglich die energie zuführen, „energie“ die nicht unsere ist, die nicht aus eigener kraft und eigenem schöpfertum entstand, energie die der organismus durch die reize nicht gut verdauen kann. die verdauung , ein wichtiger bestandteil unserer existenz. wir schauen mit den augen, saugen die reize auf, die bilder die empfindungen anderer werden zu unseren gefühlen oder umgekehrt. ignorieren und ausblenden ist unsere gewohnheit geworden. technologien, plastik und abgase unterstützen wir durch unsere wahl, unseren „freien willen“.

freundschaft. eine gegenseitige zuneigung. vielleicht sogar auch hilfe. eine art von die hand ausstrecken. in richtung die heilt.

jeder von uns spielt in der geschichte eine wichtige rolle. ubuntu.
ein europäischer forscher bot hungrigen kindern eines afrikanischen stammes ein spiel an. er stellte einen korb mit süssen früchten an einen baum und sagte ihnen, wer zuerst dort sei gewinne alles obst. als er ihnen das startsignal gab, nahmen sie sich gegenseitig an den händen, liefen gemeinsam los, setzten sich zusammen hin und genossen die leckereien. als er sie fragte, weshalb sie alle zusammen gelaufen sind, wo doch jeder die chance hatte, die früchte für sich selbst zu gewinnen, sagten sie: „ubuntu, wie kann einer von uns froh sein, wenn all die anderen traurig sind“. ubuntu heisst in ihrer kultur: „ich bin, weil wir sind“…

 

 

herzlich willkommen