gesucht und gefunden

der tag an dem der himmel blau machte

der tag an dem der himmel blau machte, war sehr hell. „achtet auf eure träume“ war die botschaft, die von uns empfangen, die wahrnehmung der anderen zu sensibilisieren versuchte. der tag bot sich mit allem an, er öffnete sich und gewährte einblicke. ann vergass ihn nicht und immer wieder suchte sie sein geist auf und ein teil vom traum, der genau deshalb real geworden war, ummantelte sie in eine hellfühlige akzeptanz und einen hauch, der für einander empfundenen freundschaft, die auf der nackten haut, sich wie die füse enies schmetterling anfühlte.

zwischen den welten wandelnd, sie umfassend wahrnehmend und dem was war eine richtung schenkend, dachte ann bei sich, sehr zufrieden zu sein. sich da so wundervoll und entspannt fühlend, ging sie vor die tür. stellte ihre beine im garten hin. nahm ihre füsse wahr und auch den rest des körpers. räckelte und streckte ihn.

die sonne, die schon hoch am himmel stand. das licht, welches ihre haut berührte und durchdrang. den wind und die vögel, die im hintergrund sangen. das grüne, was bereits so selbstverständlich war, das versuchte sie so tief wie ihr nur möglich war zu erfahren. schliesslich war schon ende juni und der sommer noch nicht ganz in seiner majestätischen grösse sichtbar. der atem dehnte ihre brust bis ins unendliche und sie nahm sich die muße den atem so lange zu spüren wie sie nur mochte, bis wieder ein anderer impuls in ihr erwachte, dem sie nachkommen wollte oder sich mit ihm hinterm berh halten konnte. zwischen dem tun und dem nichts tun nahm sie die grüne decke und legte sich auf die wiese. joghurt und ein buch. sie lag mit dem bauch auf der erde und erinnerte sogleich wie schön und weich sie sich anfühlt. die erde. plötzlich erblickte sie so kleine tierchen, die auf der decke und ihrer haut herumspazierten. sie erkannte sie und konnte sie als ameisen identifizieren. einige von ihnen waren klein und andere etwas dicker. sie beachtete ihr treiben nicht so sehr, denn mit lust und aufmerksamkeit widmete sie sich den zeilen, die von den fernen frauen berichteten. das waren frauen aus aller herrenländer und sie erzählten ihr geschichten und von den träumen die sie träumten. die sonne war sehr stark und ann bevorzügte den schatten. als sie gehen wollte, holte sie die tiere aus dem glas heraus, sie des sicheren todes bewahrend.

ann öffnete das fenster und setzte sich mit dem rücken zum wald hin. das flattern der vögel. eine fliege. die katzen gingen im raum herum. die großen und die kleinen. sie spürte wie sich der atem in ihrem bauch wie ein luftballon aufzublähen versuchte und blieb mit der atembewegung und ihrer aufmerksamkeit dort. genau da war der hafen. der ort an dem sie den schiff für eine zeit lang ankern konnte. um die welt herum reisend, war dies ein leichtes unterfangen, denn fast in jeder stadt gab es einen hafen und der schiff auf dem sie mit auf dem deck, geistes gegenwärtig und anwesend war, konnte seine form der umgebung anvertrauen, wie ein chameleon der die farbe seiner haut selbst bestimmen kann.

den silbernen faden, denn ann noch zwischen ihren fingern sanft in der hand hielt, den nahm ihr der wind weg. sie schaute ihm noch hinterher, doch das fahrrad war noch da und sie wollte es nicht einfach so auf der strasse stehen lassen um dem faden nachzulaufen. nicht schlimm, dachte sie bei sich. es gibt viele fäden und zu hause liegt ein ganzer korb davon voll. gelbe, blaue, bunte, rote, schwarze oder andersfarbige fäden. für das nächste mal, wenn sie unterwegs sein werde, würde sie wieder einen oder mehrere solcher schnüre mit dabei haben, auch wegen, weil sie für die transportkisten, in denen sie obst oder gemüse oder weitere dinge die sie da hinein tat, als befestigungsmaterial, gutes bindemittel waren.

wieviele frauen es wohl früher gab, die auf ihre männer warteten, die zu see gefahren sind und die nie daher wiederkehrten. zur zeit fühlte ann sich jedenfalls, wie eine dieser frauen, doch vielleicht war dies nicht das gefühl einer lebendigen frau, die wartete, vielleicht war das, das gefühl des mannes , der noch nicht da war, doch kommen würde und auf den sie sich so sehr freute. doch woher diese traurigkeit. ann sagte oft, „ich kann warten“, wie an diesem nachmittag wo sie eine schachtel großen und schon von weitem duftenden erdbeeren vom feld mit nach hause brachte. woher dieses gefühl der bedrücktheit stammen konnte, war ann ein bedürfniss zu erfahren und überhaupt würde sie gerne herausfinden mögen, wieso in ihrem innerem, sie einen solchen ort wahrnehmen konnte, an dem das gefühl der traurigkeit sie zu überschwemmen versuchte, wo sie doch im aussen die welt als bunt, hell und freudvoll empfunden hat. das war nicht immer, nur manchmal und oft ganz plötzlich und unerwartet, sie gefühle und stimmungen erfuhr, die nicht die ihren waren. sie empfing immer und immer wieder solche unausgesprochenen frequenzen, doch gerne würde sie die person, der dieses gefühl gehörte persönlich treffen. wenn sie schon nicht sprechen konnte oder wollte, würde ich ihr doch auch nur mit meiner absicht zu vermitteln wissen, das ich fühle wie du dich fühlst, vielleicht würde das deine sorge reduzieren, sie etwas schmälern, gar sich in einen schmetterling verwandeln, überlegte ann.

kannst du deine hand an mein körper anlegen, sagte sie leise. die hand legte er auf ihre brust und liess sie daurauf liegen bis ann dann soweit war sich an das fremde seiner berührung zu gewöhnen. doch er war ihr nicht fremd. er war selten da, und wenn er da war, liebten sie sich gerne. ihr herz sprach oft eine sprache, die ihrer sehnsucht nahe war. wonach suchte sie. wenn menschen sich lieben und miteinander sein wollen , dann entsteht da schon eine gewisse art von zuneigung. ann fürchtete sich nicht. sie sprach nicht mehr so viel, hatte das gefühl alles wesentliche gesagt zu haben. doch der brunnen war tief und das noch nicht fassbare brauchte nicht lange um vom gefühl zur wort herüberzugleiten. mit ihrem unterbewusstsein hatte sie sowieso eine brüderliche beziehung aufgebaut. ein schicksal, dass sie gut er fassen konnte. der regen nahm ihr etwas arbeit ab. wie schön, dachte sie, heute brauche ich die pflanzen nicht zu versorgen. pflanzen, dessen wachstum unermesslich monströse formen annahmen. die ununterbrochene verbindung mit der natur war ihr zu hause, da fühlte sie sich wohl, mit ihr wünschte sie verflochten zu sein. endlich war sie ausgeschlafen und die träume der letzten nächte, auch wenn nicht immer klar, versprachen erhellende innen ausschau. sie schöpfte aus ihnen und webte mit ihnen. so unheimlich wichtig wie die träume und ein guter schlaf, war ann zu dieser zeit kaum etwas anderes, vielleicht noch ein gaumengenuss und der duft des natürlichen. so sehr wie sie liebte, mochte sie hände, vor allem, die des mannes mit dem sie sich gelegentlich sah. doch manchmal starrte sie einfach auch anderen leuten auf die hände. welch eine magische anziehungskraft die hände auf sie zu haben schienen. vielleicht, weil die hände sowas ausdrucksreiches an sich hatten und auch wie ein sprachohr der ihnen innen wohnenden akzeptanz waren. so viele sprachen es in den welten gab, durch die wir unserer verständigung möglichkeiten zur auswahl hatten, mochte ich die körpersprache unter denen am häufigsten, denn diese mir am leuchtendsten erschien.

brauche ich die sitten der menschen zu kennen, denen ich auf der route meiner reise begegnen werde? vielleicht werde ich den menschen weniger als der natur mehr begegnen mögen. ob der verhaltenskodex der tiere, ihnen ihre art im umgang unter einander, so wie bei den menschen es die regel war, erleichterte, war mir noch nicht ganz bewusst doch auch schien als niemand sich an das bild halten wollte, was andere einem so zu sein wie man nun mal nicht im innersten fühlte sein zu wollen, projizierten. auch mir gefiell das nicht. das hätte nur zur konflikten geführt und darin die energie reinzustecken wäre einfach nicht klug gewesen. die tiere hatten ja nie das lesen gelernt und waren nicht mit der vernunft ausgestattet doch was war die vernunft, das konnte ich bis heute nicht erkennen. mir war es auch nicht mehr zu mute, für jedes beliebige wort, das in der gesellschaft die runde machte, nach der von irgendwem erschaffenen definition zu schauen um mich dadran zu halten als ob ich keinen halt im leben hätte, mich damit zu identifizieren als ob meine identität von worten und ideen abzuhängen versuchte , in erwägung zu ziehen ob ich einverstanden war oder nicht. was allgemeingültig war, war selten meins und das war der kompromiss. was ich nicht sehen und fühlen konnte, nicht riechen, nicht schmecken konnte, nahm in meiner weltschau abstrakte formen an und landete, wie viele andere phantasieerregende begriffe in einer schublade aus gold gelben eichenblättern. als ich mich im laufe des tages selber sexuell befriedigte, dachte ich dadran, wie sehr mich die geheimnise der anderen fasziniert hatten. immer wieder wurde ich neugierig darauf, von den inneren welten, den verborgenen schätzen der freunde, etwas mehr zu erfahren. auch die auswirkung dieser gedanken auf den, der den gedanken dachte und welche gefühle er dabei empfand und schliesslich handlungen, die sich dadraus ergeben hatten, interessierten mich unerhört. beinahe wurde ich rot. der ofen war warm. nicht heiss, er glühte nicht so stark man hätte sich dabei die finger verbrennen können würde man ihn versehentlich berühren, nein, der ofen war warm, konstant, großartig.

beinwell, brennessel, giersch und löwenzahn. ann schaute aus dem fenster und sah wie üpig die heilkräuter wieder gewachsen waren. schon mehrere gläser hatte sie des frühlings davon gemacht, doch noch war die saison nicht vorbei, noch konnte man das chlorophyllreiche blatt gemüse ernten. ann verarbeitete die kräuter zum pulver und mischte sie beim kochen dem essen bei. eine hühnersuppe oder grünnblattsuppe oder aus allem etwas eintopf, das wäre jetzt was, doch sie machte sich pfannekuchen und streichte sie mit der selbstgemachten erdbeermarmelade, die sie noch vom letzten einwecken im schrank stehen hatte. auf die gelbgrünne, sonnenseits geflammte rote frucht der echten galaxia war sie sehr gespannt. dieser mittelstark wuchsige baum der noch nicht angekommen war, gehörte zu der erbschaft, die sie ihrem sohn hinterlassen würde. ein flacher pfirsich. er liebte pfirsiche und kirschen, doch einen kirschbaum, da wo sie derzeit lebten, hätten sie wegen der wuchshöhe, die er zu seiner lebenszeit hätte erreichen können, nicht pflanzen können. nichts desto trotz war diese frucht als die frucht der unsterblichkeit bekannt. ein symbol der vollendeten liebe, sinnbild für schönheit und weiblichkeit.

ich habe meine heimat in einem der träume gefunden, schrieb sie einem ihrer lieblingsmenschen und er war der, der mit den händen sehen konnte und sie kannten sich auch schon lange. in einem der nischen meines körpers. die heimat, das war ein gefühl und ich fühlte in meiner brustmitte wieder diese süsse, warme strömen, ein lächeln das ich mir selber gab füllte den raum mit einem orange der so wie die ringelblume in der sonne die blüten entfaltete. ann teilte viele ihrer gedanken und träume mit ihm und er war auch immer für sie da. eine freundschaft, die ein leben bestehen mag, vielleicht sogar darüber hinaus, mehrere leben, so sieben oder acht. vielleicht wenn wir nicht mehr hier sein wollen werden, werden wir woanders gehen und dort genauso sein, wie wir schon immer waren. einfach nur da.

laut unesco, können etwa 793 milionen erwachsener menschen nicht lesen. ein segen oder fluch. man nenne diesen zustand auch analphabetismus also ein defizit und unvermögen in der disziplin lesen oder schreiben, doch ist das zu können wirklich notwendig um ein mensch zu sein, der weiss wie man sein leben lebendig gestalten kann? wohl kaum. sie sagten es sei dem wohlstand und dem frieden diennlich und bildung einen hohen anteil dadran habe und doch erschien mir das alles so scheinheilig, wie nicht einmal die bibel es schaffte mich an die zeit zu erinnern, bevor ich von irgendwo her hierher kam und hier stehen blieb. alles bewegte sich, nur ich blieb da und mir schien als ob ich mich der faule hund gebissen hätte oder eine schildkröte, der auf ihrem hals ein klammerndes äffchen hing. wo sollte ich bloss hin. es gab keinen anlass, keinen stern, keinen plan. nichts war mehr wichtig und alles war klar. kein nebel, kein vorhang, kein spaziergang am meer. von der liebe gelöst, mit ihr frei doch aber auch gefangen in einem dasein, das nicht mir gehörte. besitz, was soll das sein. jeder gehörte sich selber. niemand war sich selber mehr was wert. und so sehr ich mich an worte in den letzten jahrzehnten gewöhnt hatte, umso einfacher wurde es für mich das schweigen der anderen zu akzeptieren. ihr seid wer ihr seid und ich bin nicht wie der schmetterling. auch nicht wie die biene und die bäume im wald. mich gab es nur einmal und selbst das war schon schwer genug, manchmal, denn ich bin keine kopie, keine durchsschrift, keine vorlage. und das allein. das sein. das kenne ich gut. ich höre die nachbarn von oben sich streiten. ich liege auf der matratze, der wind knutscht meine rechte wange und mein magen blubbert. ich bin lebendig, ja, jetzt ist alles nur noch klar.

ich möchte, das es immer grün bleibt wie heute. im winter da ist das so schön hier nur nicht so warm wie jetzt. ich mag die wärme so sehr. wie wäre das, wenn wir hier konstantes klima hätten, mit regen und sonne auch wind wie in letzten tagen, ich mag das so sehr, genau so,
wenn das möglich wäre, das ganze jahr über grün und garten vor der haustür, liebe leute treffen, etwas tun was mit herz sei und auch das glücklich sein celebrieren, sich zeiten des nichts tun in den ablauf arrangieren, im hoch gefühl leicht über dem boden schwebend oder auf ihm fester füsse stehend, von allem etwas, ist das wirklich so schlimm, das, was ich möchte? schadet das mir, meinen mitmenschen oder anderen lebewesen, ist das wirklich für dich so dramatisch wie ich das leben spüre, nein, ich denke das ist es nicht, oder wie fühlst du?

einen kanarienvogel traff ich vorhin beim spazieren gehen. er war gelb, wie damals der vogel zu hause, der meinem vater oft auf den kopf gekackt hat und sich immer wieder auf seiner schulter setzte. er hüpfte auf dem aus stein gepflastertem weg und trank das wasser vom blattgrün. dann flog er mir noch hinterher und setzte sich auf einem ast. ich schaute hoch und ging wieder richtung garten, da sehe ich meine nachbarin mit ihrem man den weg gehen. sie blieben kurz stehen „annaalein, möchtest du noch etwas salat“ sagte elisabeth mit fröhlichem klang in ihrer stimme. ich überlegte kurz und erwiderte „nein, danke“.

am morgengrauen hat mich ein schrei und das flattern eines anderen vogels aus dem traum geholt. er war orange und braun. ich reagierte schnell, denn es ging um leben und tod und glücklicherweise ist es mir gelungen ihn in die hand zu nehmen und nach aussen zu tragen, so das er gleich in den nahegelegen busch fliegen konnte sich von der katze in sicherheit bringend. ich spürte wie wütend ich da auf sisi war. der vogel war so warm und weich und das erste mal nicht im maul des tieres drin. danach hörte ich ihn noch singen. ich denke das war ein liebeslied und nur für mich, weil ich ihn befreit hatte, ich versank für den rest des tages in der tiefe meiner arbeit.
oft träumte ich vom wasser und auch von irgendwelchen rettungsaktionen in denen ich den leuten die hand geboten hatte um sie an den ufer zu ziehen oder die überlebenden von einem unglück zu bergen, doch nicht immer waren meine träume so abenteuerlustig doch davon handelte die geschichte nicht. das ungute und sich schlecht anfühlende, das zu erinnern machte wohl kaum jemandem spass doch manchmal gab einem auch der blick hinter die kulissen erleuchtend erweiternde eidrücke, die aus der nähe betrachtet, der grausamkeit den motor aus den flüggel nahm.

„als wolke so im blauen schweben, das ist und bleibt das wahre leben! sie fühlt sich wenn es blaut, sehr wohl in ihrer haut.“ pu der bär

gesucht und gefunden. ich hörte wieder das klopfen in meinem rechten ohr. kein gutes karma. wieder zu viel gearbeitet, sich wenig pausen gegeben. an zu vielen ebenen gleichzeitig unterwegs. ann oh ann, so kann es doch nicht mit dir weiter gehen. doch ich schämte mich nicht. fühlte mich wie ein beschleunigtes teilchen. ein total chaos im universum. wieder alles radikal zestört. nichts blieb. nichts ausser, die katze machte irgendwelche geräusche, die ich nicht richtig wahrnehmen konnte, das hörte sich nach jaueln und irgendwas an, wie als ob sie wem was sagen wollte, doch die anderen nicht zuhörten. mich störte das nicht und sie konnte sich auch selber ihren platz aussuchen auf dem sie schlafen wollte. auch war sie die wildeste unter uns und liess sich nicht gerne von jedem berühren, nur der bartek, der hatte das beste draht mit ihr und auch mit den anderen katzen. welch ein segen. früher konnte er nachrichten, die noch im radio nicht ausgestrahlt wurden, schon im weiten vorausahnen, dann verschwand die fähigkeit im jenseits und seit dem entwickelt er im verborgenem spiele für jeden. er wurde zum beliebtesten spieleentwickler der unbestechlichen herz legionen zur legende. doch eines tages erwachte auch er und verbunden mit allem was war machte er sich stark für jeden der wollte. alle waren freunde und niemand war ein fremder. „wir verstehen uns“ sagte er und sein wort wirkte wie ein zauber. ein magischer spruch welcher nicht nur dem, der ihn sagte seine ohren mit klarheit ausstattete, auch die umgebung fühlte sich danach leichter und befreiter. wie der atem, den man seiter geliebten auf die haut einchaucht. „frauen wurden geboren um schön zu sein“, doch das schöne an sich selber zu sehen erkannte nicht jede der in ferne lebenden frauen gleich, so war ann ein großes anliegen, diese frauen dazu einzuladen, sich selber so anzunehmen wie man geboren wurde. nackt und lebendig. frei und offen. neugierig und einfühlsam. doch dann kam das schockierende, denn was soll den bitteschön der innere kern des menschen sein? war „würde“ sowas wie stolz und stolz, war stolz ein habitus, ein merkmal das dem menschen einen status, ein ansehen verlieh. seinen guten ruf bewahrte. was war hier die würde genau. der innere wert. drückt sich dieser bei jedem in augenhöhe oder in form vom kapital, angehäuftem reichtum oder materiellem besitz aus. welch eine idee war das und wer war der erfinder, oh je, nur verwirrung und das alles zur mittagszeit. ann hörte elisabeth im hintergrund ihren rolli vor sich her schieben. sie unterhielt sich mit irgendwem. vermutlich war dies ihr mann, der wich ihr kaum von der seite ab. die beiden waren so süss und sie gingen ihren weg gemeinsam, im selben tempo, des gleichen schrittes und am nachmittag gab es ein erdbeersorbet …

herzlich willkommen