• das gras

    "wächst nicht schneller, wenn man dadran zieht" aus sambia

geborgenheit

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mein herz ist rein und mit dir sein ist wie ein ozean der tiefe. blau. den puls deiner adern spüren, die wärme deiner haut. fühlen. eine weichheit. mein herz ist ruhig und klar. ich schliesse die augen und weiss du bist für mich da. gewissheit. ich rieche dein haar. das silberne licht umhüllt dein sanftes gesicht. dieser augenblick ist. ich bin dabei. mit dir sein. der klang deines lächelns summt in meinen ohren und wie das tor zum himmel lädst du mich hinein. ein heilsamer raum. ein reichtum ist, die anwesenheit. ungeahnte kraft. wie in einer vollen nacht der mond. schein. dein augenlicht betrachten. waslese hier meer

denn jeder, der sein innres selbst nicht zu regieren weiß

der wind. der wind, er faszinierte mich. ich konnte nicht sagen, was das konkrete dadran war, er meine aufmerksamkeit in sein umfeld abzulenken versuchte. mich durch dich und deine blosse existenz immer wieder mit der gewissheit in kontakt, meiner eigenen intuition zu trauen, mich akzeptiert und angenommen zu fühlen war das gefühl jenes mich eroberte, ich an dich die gedanken verlor. so magisch und heilsam wirkte unsere kraft und ich spürte deine einsamkeit, der atem hob und senkte gleichmässig meine bauchdecke. meine aufmerksamkeit, meine seele, mein innerstes war mit allem in mir vereint und dies zu spüren schenkte mir die zuversicht, unsere verbundenheit eine auflese hier meer

ich verstehe mich und ich sehe mich als reisende-schöngeist

wir verstanden und sahen uns als reisende. wahrnehmende, fühlende, anmutig liebende, wandernde, gehende, schauende und mitfühlende wesen. wir. freunde der zeit in dessen gegenwart zu verweilen uns empfänglich und sichtbar für die augen des „fremden“ des „anderen“ uns genauso erscheinen liess, wie wir uns auch selbst gesehen haben . mit der zeit zu sein lebte sich leicht, er war mir sehr nahe. ja, richtig. er nicht sie. irgendwie mochte ich mir gerne sagen, die zeit eine männliche form habe. warscheinlich weil ich mich so sehr nach einem mann sehnte, nach meinem mann. wir waren gleich, und uns verband mehr als das uns je von einanderlese hier meer

die klarheit des geistes

wilhelm von humboldt (1767 – 1835) meinte einmal sehr optimistisch, es werde eine zeit kommen, wo man krankheiten als wirkung „verkehrter“ gedanken wahrnehmen müsse. sein freund goethe (1749 – 1832) drückte es poetisch aus: “ was wir in uns nähren, das wächst; das ist ein ewiges naturgesetz.“ so tun als ob … die methode, so zu tun, als ob man derjenige sei, der man zu sein wünscht, ist uralt. wahrscheinlich wurde sie immer wieder von neuem praktiziert und „entdeckt“. kant erwähnt in seiner kleinen schrift “ von der macht des gemüts“, dass er sich kümmernissen und beschwerden seines körpers gegenüber so verhalte, „als ob es michlese hier meer

die würde sei antastbar. von der würde, dem sinn, ihrer antastbarkeit, ihrer existenz.

es hiess, das, das afrikanische traumkraut, die traumbohne oder meeresbohne genannt, eine begleiterin war, die die verwirklichung der visionen und lebhaftes traumerleben eines jeden träumer unterstützte. die afrikanische traumkrautsamen waren bekannt für ihre langjährige kulturelle bedeutung, ihr glückliches wesen und die fähigkeit, lebendige, nachhaltige und einprägsame träume zu schenken. der überlieferungen nach wer ein träger eines talisman, einer traumbohne war, ihm war ein glückliches leben vorbestimmt. wegen der fähigkeit der pflanzen, ihre extrem große samen auf der ganzen welt verbreiten zu können, hat man den afrikanische traumkrautsamen von kultur zu kultur verschiedene bedeutung gegeben, meist jedoch hatten diese bedeutungen eines gemeinsam und das war dielese hier meer

würde: dem gehenden schiebt sich der weg unter die füße

dem gehenden schiebt sich der weg unter die füße … die würde sei unantastbar. so habe man eine idee in stein gemeisselt. man kann sie also nicht tasten. nicht berühren. doch wenn man die würde nicht berühren kann, dann woraus besteht ihre essenz. dem wesen eines elephanten sehr nahe, verband ann ihren hoch ausgeprägten treusinn nachweislich unvergleichbar. sie war nicht in gefangenschaft doch fühlte sie, wie die gefangenschaft ihrer brüdern und schwestern, wie ein loch ohne boden, sie mit in das unglück sog. ihre rufe erkannte sie vom weiten und doch war sie nicht schnell genug um ihnen die hand zu reichen. sie beeilte sichlese hier meer

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