• das gras

    "wächst nicht schneller, wenn man dadran zieht" aus sambia

weiches morgen licht

fällt unserer blick auf eine einzelne form, erfassen wir sie vollständig. nur so können wir unsere umwelt neu erfahren. durch unsere entscheidungen bei der einrichtung, legen wir den grundstein für ein behagliches zuhause. doch erst in den details und im finish kommt unser wahres selbst zum ausdruck; erst mit diesem schritt gewinnt unser zuhause eine persönliche note. viele wohnungen haben einen ähnlichen grundriss; durch die accessoires prägen wir unser heim, geben ihm einen unverwechselbaren charakter. in trödelläden, auf flohmärkten und reisen, kann man ausgefallene, einmalige dinge finden; in kunsthandwerksläden und galerien werden handgearbeitete stücke angeboten. durch kreativen umgang mit praktischen dingen des täglichen lebens kannlese hier meer

der ort an dem das unmögliche möglich wird

der raum verwandelte sich in eine wolke aus berührender augenblicke, die uns durch die sinne hautnah begleiteten. sie zog die luft durch die flügel der  sich in der mitte ihres kopfes befindenden organes, tief in das innere hinein,  um mit der komposition dem zentrum oder anderen teilen ihrer inneren landkarte einen hauch von liebkosung  zu schenken. woran erinnert mich der duft des wassers, was fühle ich wenn ich den nektar einer mich in ihre bahn anziehenden blume schmecke? die begierde um die es sich  drehte, handelte von lili. lili war eine blume. ihr name, die lilie, war im alten griechenland die blume der hera, die gleichzeitig die gattinlese hier meer

von dem wesen der freundschaft

  die stimmbänder sangen noch vor dem ersten frühstück melodien in völlig fremdartigen nuancen, so das ann sich darin vorkam, wie als ob sie das zweithäufigste vorkommende element, welches in gesamten universum neben dem sauerstoff  das in der luft schwebte, geschluckt hätte. den geheimnisvollen stoff, das aus jeweils zwei elektronen, zwei protonen und zwei neutronen bestand. man nannte es: helium. verschiedene stimmen in der höhe und tiefe erfüllten die räume. ann stand irgendwo in der mitte, die gestalt eines wesens wahrnehmend, das sich leise durch den flur bewegte. es war kein geist und im haus spuckte es auch nicht. ein gelbes shirt und die shilouette eines gestreiften tigers auflese hier meer

ein zauberspruch zum schutz aus dem tierreich

der mond ist rund als hell und leuchtet uns an wie ein karusell, die eulen singen ihre lieder und wir schliessen gleichsam unsere eugenlein wieder, wir kinder sind ob gross wie klein, nie und je in der welt allein; sim sale bimse sabimsa bum, du bist ab sofort im schutz des himmels drumrum, die rehe kommen heut nicht mehr vorbei, doch der igel eilt dem hünerei und ist mit uns dabei… 11.11.2016lese hier meer

natur fotografie-natur photography

rein zufällig an einem sonnigen sommertag, wie das leben halt die umstände zusammenstrickt und die schwingung zueinander führt , traffen sich ihre blicke. er ein langer , frischer gut ausschauender junger mann  mit dem sanftestem charakter das sie je zur spüren bekommen hat und sie, eine liebevoll heitere seele, gaben der anziehungskraft die chance, den funken der liebe und ihrer magie in dem unendlichem raum der mehrdimensionalen welt in der sie zu leben wagten, entstehen zu lassen. die welt, die aus träumen und lust bestand. glitzernde fäden, die die wolken durchstreiften um dem himmel eine mixtur aus pastellfarbenden  nuancen  ein türkis hell blaues gesicht zu verleihen. eine welt, die durchlese hier meer

die liebe trägt die seele wie die füße den leib tragen

der tag leuchtete in silbrigem duft von schimmerndem licht, welches sich durch die graue wolkendichte des nachmittages in den arbeitsräumen ausbreitete. der raum war voller licht und sonne gefüllt und lud ein,  gemütlich die stunden der herbstlich gefärbten stimmung darin zu verbringen. ann zündete eine kerze. das machte sie jeden morgen, einfach weil sie in diesem ritual eine art von schönheit erkannte. schönheit und dankbarkeit frohen mutes und lebendigkeit  des besonderen tages ins auge blicken zu können. an verschiedenen plätzen legte sie ein räucherstäbchen , um die sinne und die sinnlichkeit ihrer und der bewohner des hauses, mit dem duft von sandelholz anzuregen. chris und phoebe waren von ihrer reise zurückgekehrt. die geschichte vonlese hier meer

füreinander frei

die beiden zwillinge fanden zu ihren neuen besitzern. eine dreiköpfige familie, die in der nähe von hannover an einem fluss lebte, freute sich zwei neue familienmitglieder in ihrem familienkreis zu begrüßen. seit dem sind jedoch auch die beiden kleineren kinder von dem fratz und die fratz selbst verschwunden. das letzte mal sah ann die katzenmutter, von den nahegelegenen gärten kommend, jedoch ohne ihre beiden töchter. noch machte sich bei ann nicht die trauer breit, denn die geschwister waren zu zweit und auch der fratz passte auf sie auf. dann passierte wieder ein kleines wunder. es schien so, als ob die kätzchen die bitten von ann hätten gehört. unglaublich,lese hier meer

i la paz

ein und aus. ein und aus. ann beobachtete wie sich die decke ihres bauch und brustraumes mit jedem atemzug erweitert und dehnt. der atem hebte die rippen zur seite, den darunterliegenden organen etwas mehr raum zum atmen gebend. der atem. geist. seele. luft. wir nehmen ihn wahr und doch scheint uns der inhalt so selten zu interessieren. so selbstverständlich wie die luft bereits für den menschen ist, findet auch der atem keine beachtung mehr.  wie abgestumpft scheint der ein oder anderer nichts  mit ihm zu tun haben zu wollen, so als ob der geist einfach nur luft sei. unsichtbar und klar. eine fliege liess sich auf ihrer brust nieder. sielese hier meer

von fledermäusen und anderen welten

das traumland riecht nach erdbeerminze, schmeckt wie der ozean, und klingt wie die vögel, die dich der nacht besuchen kommen . das traumland fühlt sich an wie medizin, welches die seele sanft streichelt, wie die hände des geliebten der die falten deiner stirn küsst und wenn das unmögliche möglich wird und der duft den körper wie in der wirbellosen luft des tages danach in tanzende schmetterlinge wandelt. „ich bin mitten im paradies“, träumte ann. das sanfte geraschel des sommerduftes, welches sich durch die gräser in dem garten von ann bemerkbar machten, zauberten ihr ein dankbares lächeln auf das gesicht, das in richtung ihrer kehle, sich die luft zur freiheit verschaffte. sie spürte ihr herz lachen. es warlese hier meer

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